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Einführung, Berichte, Auszüge aus Vorträgen

Die Synergetik-Begeliters/-Profiler und damit die Synergetik-Methode wollen grundsätzlich nicht und auch speziell nicht im Nachfolgenden den Eindruck erwecken, dass sie darauf abzielen oder  in der Lage sind, Krankheit, Leiden oder Körperschäden zu heilen bzw. zu lindern („Eindruckstheorie“ lt. BGH). Dies ist immer die eigene Leistung der bzw. des Betroffenen.

Themenübersicht:

1. Einführung i. d. Synergetik-Methode (Auszug aus einem Vortrag von Wolfgang Oberbauer)

2. Weitere kurze Einführung (Auszug aus einem Vortrag von Gabriele Oberbauer)

3. Aufräumen mit der Synergetik-Methode (Auszug aus Infobroschüre2000 von Bernd Joschko)

4. Beispiel Platzangst (Auszug aus Infobroschüre2000 von Bernd Joschko)

 

1. Kurze Einführung in die Synergetik-Methode aus einem Vortrag von Wolfgang Oberbauer

Was ist Synergetik-Methode ?

Die folgenden Worte wurden auf dem Grabstein eines anglikanischen Bischoffs in den Krypten der Westminster Abbey geschrieben:

Als ich jung und frei war und mein Vorstellungsvermögen keine Grenzen hatte, träumte ich davon, die Welt zu verändern. Als ich älter und weiser wurde, entdeckte ich, dass sich die Welt nicht ändern würde. Also schränkte ich meine Sichtweise etwas ein und beschloss, nur mein Land zu verändern. Auch dieses schien unbezwinglich. Als ich in meinen Lebensabend eintrat, verlegte ich mich in einem letzten verzweifelten Versuch darauf, nur meine Familie zu verändern. Jene, die mir am nächsten standen. Aber leider ließen sie das nicht zu.

- Und jetzt, wo ich auf dem Sterbebett liege, wird mir auf einmal klar:

Wenn ich nur mich selbst zuerst geändert hätte, dann hätte ich durch mein Beispiel meine Familie verändert. Aus ihrer Inspiration und Ermutigung heraus, wäre ich dann in der Lage gewesen, mein Land zu verbessern - und wer weiß, vielleicht hätte ich sogar die Welt verändert.

Hier genau setzt die Synergetik-Methode ein. Der Klient wird angeleitet, bei sich selbst etwas zu verändern und automatisch wirkt diese Veränderung, wie es dem anglikanische Bischoff bewusst wurde, auch auf seine Umwelt und damit auf seine Mitmenschen.

Ursache und Wirkung ?

Alles was der Mensch jemals erlebt, sei es positiver oder negativer Natur, speichert er in Form von Bildern in seinem Gehirn ab. Ein Teil der Bilder können jederzeit aus der Erinnerung (Kurzzeitgedächtnis) hoch geholt werden, andere wiederum schlummern im Verborgenen, im Unterbewusstsein und scheinen schon lange vergessen zu sein (Langzeitgedächtnis).

Nur diese „vergessenen Ereignisse" – und das ist das Fatale daran – wie Vorkommnisse aus der Kindheit - können das gesamte Leben prägen. Das die Denkweisen, die Erziehungsmaßnahmen, die Dogmen aber auch das Positive unserer Großeltern, Eltern, Geschwister, Onkel und Tanten "leben" in einem weiter und beeinflussen ständig das Verhalten und die Sicht auf die Welt.

Die Auswirkungen in Form von bestimmten Verhaltensmustern, Phobien, Ängsten, Beziehungsproblemen, fehlende Selbstwerte - und das ist wiederum das Fatale daran – können erst Jahrzehnte später zum Ausbruch kommen. Niemand, auch nicht der Betroffene, sieht den Zusammenhang zwischen den „vergessenen" und sehr oft verdrängten Ereignissen, den versteckten Ursachen und seinen akuten Problemen. Die Folge davon ist, dass aufgrund des fehlenden Wissens über die Verknüpfung der „Ursache und Wirkung" häufig nur die "sichtbaren" Symptome bekämpft werden. Noch schwieriger wird es, wenn durch Schockerlebnisse Bereiche des Kurzzeit- wie des Langzeitgedächtnisses akut oder für längere Zeit außer Funktion sind bzw. verdrängt werden.

Die Ursachen der sich ständig wiederholenden Muster, Konflikte und Probleme können auch dem Betroffenen vermeintlich bekannt sein. Ist der Grund aber wirklich so offensichtlich – oder erlebt er hier nur die Auswirkung des eigentlichen Anlasses ?

Ist nun die Ursache z. B. wirklich nur der Partner, liegt ein Teil des Problems vielleicht bei einem selbst - ist die eigentliche Ursache etwa in der eigenen Vergangenheit zu suchen, sind es Verwandte, ist es die Umwelt, die Arbeit, die Wohnung, ein Schockerlebnis oder sind es eine Reihe von Ursachen, die wie ein Puzzle zu dem Gesamtkonflikt beitragen? Kann es sein, dass der Partner bzw. die Umwelt einem nur sein eigenes Verhalten reflektieren ?

Um den Hintergründen auf die Spur zu kommen, Veränderung bei sich selbst zu erwirken und damit den Symptomen den Boden unter den Füssen, die Nährkraft zu entziehen, muss an die Wurzel dieser Vielfalt von Symptomen gegangen werden. Möglicherweise hat diese Vielfalt daraus bereits eine Reihe von Ästen gebildet, die in mannigfacher Art ihre Auswirkungen nach Außen haben.

Es hilft auch nicht viel dem Problem nur allein durch "positives Denken" zu begegnen. Das Problem wird dadurch nur zugedeckt und kommt immer wieder - vielleicht auch in anderer Form - hoch.

Eine der wenigen Methoden, die genau an den Wurzeln der Symptome ansetzen und die Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkung aufdecken, ist die Synergetik-Methode. Sie ist damit eine unkomplizierte und effektive Methode zu helfen, die Basis des Übels zu erkennen, bei sich selbst eine Änderung herbeizuführen und damit auch aus eigener Kraft einen "Art Selbstgesundungsprozess" anzustoßen. Um es aber nochmals zu verdeutlichen, die Synergetik-Methode ist damit eine reine Anleitung zum Aufräumen im Innersten. Es werden demzufolge auch keine Diagnosen oder Methoden im medizinischen Sinne durchgeführt oder Heilkunde im Sinne des Heilpraktikergesetzes angewandt. Sozusagen nur als Nebeneffekt besteht die Chance des Selbstgesundungsprozesses.

Wie wird die Veränderung herbeigeführt ?

Die abgespeicherten Bilder im Gehirn werden in der Synergetik-Methode nochmals vergegenwärtigt. In einer Art Innenweltreise tauchen diese Bilder wieder auf und die Ereignisse rekonstruiert. Es wird also eine Art Ursachenforschung betrieben.

Die sich immer wiederholenden erstarrten Verhaltensmuster, die gleichen Filme die ständig wieder ablaufen, werden offen gelegt. Der Klient wird damit direkt den Ursachen seiner Probleme gegenübergestellt und kann sich mit diesen intensiv „im hier und jetzt" auseinandersetzen. Dadurch wird auch vermieden, dass der Klient in die Erzählform abrutscht und nur seine linke Gehirnhälfte – also die Logik - einsetzt.

Die „Inhalte der Bilder", - sei es aus der Kindheit, aus der Jugend oder auch erst vor kurzem geschehen - werden während der Sitzung „real" erlebt. Die geistigen Bilder können dabei den Ort, die Zeit, den Geruch, die Geräusche, die beteiligten Personen u. v. a. m. vermitteln. „Innere Figuren, autonome Instanzen und andere Wesenheiten" unterstützen dabei den Prozess. Dabei sind diese Wesen für eine Deutung oder eine Erklärung der Zusammenhänge unwichtig. Wesentlich ist, dass mit deren Hilfe eine Neuordnung herbeigeführt wird. Über Symbolbilder z. B. wie die der „Innere Mann" und „Innere Frau" lassen sich des weiteren die weiblichen u. männlichen Qualitäten hervorbringen und entsprechend bearbeiten.

Was hat die Synergetik-Methode mit Chaos zu tun ?

Durch die direkte Konfrontation mit den früheren Geschehnissen werden die negativen „Erinnerungsbilder" ins Kippen gebracht und damit verändert. Unterstützt wird dies durch wiederholtes - teilweise spielerisches - Neuordnen der Innenwelt. Die „Nervenkabel" im Gehirn werden auf diese Weise wieder neu verlegt und die alte, belastende Informationsstruktur eliminiert. Dementsprechend ist wieder Platz für Neues da und eine kraftvollere Ich-Struktur kann geschaffen werden.

Die Synergetik-Methode macht sich hier also die Gesetze der Chaostheorie der Natur und der darauf folgenden Selbstorganisation zunutze und wendet diese auf die inneren Energiebilder an.

Einige Beispiele für Übergänge von Chaos zu Ordnung sehen wir täglich. Morgens kann jeder - ob Chaot oder nicht - beobachten, wie sich in seiner Kaffeetasse „Antichaos", sprich Ordnung vollzieht: In den heißen Kaffe gießt man etwas Milch. Plötzlich bilden sich (sechseckige) Wirbelkanäle, die längere Zeit stabil bleiben können. 

Ein Kreisverkehr ist eine effektive Selbstorganisation zur Regelung des Verkehrs an Straßenkreuzungen. Die Kreisverkehrsanlagen funktionieren besser und reibungsloser als Signalanlagen. Sie sind deshalb so wirkungsvoll, da sich die Verkehrsteilnehmer innerhalb gewisser Rahmenbedingungen selbst organisieren können.

Rolle des Klienten, Rolle des Synergetik-Coach ?

Zum Erreichen der „Selbstorganisation" ist allerdings die aktive Mitarbeit des Betroffenen erforderlich und der Wunsch nach Veränderung – bei sich selbst anzusetzen – muss da sein. Nur der Betroffene selbst sieht die Bilder seiner Innenwelt und nur er kann sie selbst in einem frei laufenden Prozess erleben. Der Klient ist dabei immer der Herr seiner Innenwelt und bestimmt demzufolge auch den Verlauf der Sitzung. Nichts geschieht hier gegen seinen Willen. Deshalb kann und ist der Coach auch nur der Begleiter. Wichtig ist, der Prozess, in dem sich der Klient befindet, ständig fließt. Der Coach unterstützt dies durch ideenreiche, kreative Vorschläge. Ebenso wichtig ist es, bei heftigen Prozessen, bei dem der Klient voll in seiner Traurigkeit, in seiner Wut, in seiner Angst ist - ihn dort nicht nur zu begleiten – sondern auch wieder herauszuholen und das Thema abrunden.

Genau genommen ist damit das Wort Synergetik-Methode fehl am Platz, da keine Behandlung, sondern die Selbstgesundungskräfte, die innere Handlungskompetenz und der Mut zum Leben des Betroffenen wieder aktiviert werden.

Wie kommt man in die Innenwelt ?

Um in die Innenwelt zu kommen wird der Klient sanft in eine Entspannung mit Hilfe eines Entspannungstextes und Musik z. B. an einen angenehmen warmen Sandstrand geführt. Die Gehirnfrequenz reduziert sich dabei etwas von durchschnittlich 25 Hertz des wachen, nach außen gerichteten, Zustandes. Der Klient ist dabei ausgeglichen und entspannt, aber immer noch wach und klar sowie völlig präsent am Thema. Er ist weit weg von einem Hypnosezustand.

Frauen haben hier wenig Probleme Bilder und Gefühle hochkommen zu lassen oder ev. auch nur mit Farben zu arbeiten. Über 80% der Männer gelingt dies ebenfalls. Kinder sind mit ihrer Innenwelt von Natur aus mehr in Kontakt und dementsprechend ist ein Arbeiten mit Ihnen leicht möglich.

Gesundheit und Synergetik-Methode ?

Wie bereits oben erwähnt ist Synergetik-Methode eine Anleitung zur „Aufräumen in Innersten“ und dadurch den Auslöser der Probleme zu finden.

Woher kommt aber der Auslöser dieser, wo ist dieser entstanden ?

Wilhelm von Humbold (1767-1835) hat es so formuliert:

Es wird die Zeit kommen

wo es als Schande gilt,

krank zu sein

 

Wo man Krankheit

als Wirkung

verkehrter Gedanken

erkennen wird.

 

Diese Aussage von W. v. Humbold lässt sich auch auf Themen außerhalb von Krankheiten übertragen.

Anders ausgedrückt, die innere Harmonie des Betroffenen ist gestört. Der einzige sinnvolle Weg ist die Harmonie, d. h. die innere Ordnung wieder herzustellen. Die Wiedererstellung des inneren Gleichgewichtes kann aber nur der Betroffene selbst erwirken. Nur sein Unterbewusstsein, sprich die innere Weisheit, kennt den Weg, um die eigene ablehnende Haltung gegenüber einer Weiterentwicklung, das Verdrängen des Unangenehmen und des Unbequemen zu überwinden. Hier unterstützt die Synergetik-Methode die inneren verhärteten Strukturen durch neues wiederholtes Handeln aufzulösen  und damit den Selbstorganisationsprozess analog zur Natur einzuleiten. Der Selbstorganisationsprozess bewirkt eine andere, meist höhere Ordnung der „neuronalen Matrix, sprich der Verbinddungskabeln im Gehirn. Der Selbstgesundungsprozess des Menschen wird, wie in der Natur, automatisch angestoßen. Wobei dies immer, wie schon mehrfach erwähnt, die eigene Leistung des Klienten ist. Der Synergetik-Coach ist nur der Begleiter.

Wolfgang Oberbauer

 

2. Weitere kurze Einführung in die Synergetik-Methode aus einem Vortrag von Gabriele Oberbauer

Begriff Synergetik-Methode

Der aus den Naturwissenschaften bekannte Begriff Synergetik beschreibt die natürlichen Selbstregulations- und Selbstorganisationsgesetze aller Organismen. Genau diese Gesetze macht sich die Synergetik-Methode zu nutze, da sie auch auf die abgespeicherten Energiebilder im Gehirn übertragen werden können. Das bedeutet, dass jedes Erlebnis im Gehirn Energiebilder hinterlässt und besonders schwerwiegende Erfahrungen und Schockerlebnisse somit auch besonders starke Energien hinterlassen. Das Problem nimmt seinen Lauf, wenn einschneidende Erfahrungen nur zugedeckt aber nicht wirklich verarbeitet werden. Nun geschieht mittels der synergetischen Sitzung die so genannte „Aufräumarbeit". Die Klientin/der Klient bearbeitet die Energiebilder, die sich als erstes in einer Sitzung zeigen. Die Energie, die auf alten Bildern ist, verändern die Klienten selbst bis Schicht für Schicht abgetragen wird.

Mit Hilfe der Synergetik-Methode räumen Sie in Ihrem Leben alte Muster und Glaubenssätze auf. Blockaden, die den Fluss Ihres Lebens behindert haben, können abgebaut, alte verbrauchte Energien beseitigt werden. Es wird Platz für Neues geschaffen.

Was erwartet Sie nun in einer Synergetik-Sitzung?

Zu Beginn jeder Sitzung werden Sie mit Hilfe von Musik und Entspannungstext sanft in eine Entspannung, den sog. Alphazustand, geführt. Über diesen entspannten Zustand können Sie mit Ihrer Innenweltreise beginnen, wobei Sie sich während der gesamten Sitzungsdauer in einem klaren und wachen Bewusstseinszustand befinden. Dementsprechend bestimmen Sie auch den Verlauf und den Inhalt der Sitzung. Eine Sitzung dauert etwa 2-3 Stunden. Während den Innenweltreisen tauchen Bilder auf, die bewusste oder längst verdrängte Erinnerungen realer Erlebnisse aufdecken. Da diese Bilder bewusst wahrgenommen werden, ist es möglich Konflikte, Krankheitssymptome, Verhaltensmuster, psychosomatische Störungen, etc. sichtbar zu machen. An der Rekonstruktion früherer Erfahrungen beteiligen Sie sich selbst aktiv. Sie lernen aus eigener Kraft heraus Ihre Blockaden zu sprengen und Ihre, meist über Jahrzehnte lang eingeprägten Muster zu kippen.

Oftmals spricht Ihre Seele in Symbolsprache mit Ihnen. Eine Reise in Ihr Innerstes wird meist zu einem Abenteuer. Sie werden erstaunt sein, was es Ihnen alles zu sagen hat. So kann beispielsweise bei Erschöpfung ein müder Löwe erscheinen. Der Löwe ist ein Kraftsymbol - erwecken Sie ihn also wieder zum Leben. Spüren Sie seine Kraft und Stärke, werden Sie wieder kraftvoll. Oder es zeigt sich möglicherweise ein zarter Baum, der die Äste hängen lässt. Fragen Sie ihn, wofür er steht und er wird und vielleicht antworten: „für Dein Leben." Wir hinterfragen die Bilder so lange bis Sie wissen, was ihn so aussehen lässt, was ihm fehlt und was ihm hilft. Die Bilder werden so lange verändert, bis sie sich von selbst positiv verändern.

Synergetik-Methode ist Hilfe zur Selbsthilfe. Sie ermöglicht Ihnen, neue (Lebens-) Qualitäten zu erarbeiten, verschlossene Türen zu öffnen und versteckte Energien freizusetzen. Die Synergetik-Methode ist eine wunderbare Möglichkeit eigene Handlungskompetenz, Selbstverantwortung und Lebensfreude wiederzuerwecken und zu stärken.

Jeder kennt sie, die Mustersätze, wie wir sie z.B. in unserer Kindheit vermittelt bekamen: „Das kannst Du nicht!" - „Das tut man nicht!" - „Dazu bist Du zu dumm!" - „Du hast doch eh‘ nur zwei linke Hände!" - „Zieh dich warm an, sonst wirst Du krank!" ... es gibt unendlich viele davon. Sie begleiten uns oft unbewusst unser ganzes Leben lang und schneiden uns vom eigentlichen Leben ab. Verändern Sie selbst Ihre Sätze, indem Sie aufdecken, was abgelaufen, was programmiert wurde. Decken Sie Zusammenhänge auf! Lernen Sie zu verstehen, aus welchen Ängsten heraus Ihre Eltern so gehandelt haben, warum Sie ähnlich oder wieder genauso handeln und bei Ihren eigenen Kindern somit ähnliche Strickmuster setzen. Diese Mustersätze, die so prägend sind, und uns vom Leben abschneiden, werden in positive Sätze umgewandelt. Durchbrechen Sie den Kreislauf! Sprengen Sie Ihre Grenzen, werden Sie immer bewusster, freier und handlungsfähiger! In Ihrer Innenwelt ist alles möglich. Sobald Sie sich von Ihren programmierten Mustersätzen lösen, werden Sie Schritt für Schritt freier, energievoller, glücklicher: alte Muster, die am Leben hindern, raus - und statt dessen Neues rein! „Ich kann nicht!" wird zu „Ich kann und darf!", „Ich darf nicht!" zu „Ich darf alles!". Stricken Sie Ihr eigenes Programm und bleiben Sie nicht an dem hängen, was Ihnen an Energiebildern gesetzt wurde. Lösen Sie Ihre Blockaden, Ängste, Krankheiten selber und werden Sie selbst für sich verantwortlich. Helfen Sie sich selbst mit dieser einfachen, faszinierenden Methode.

SAGEN SIE JA ZUM LEBEN!

Spätestens jetzt stellt sich die Frage, „Für wen eignet sich die Synergetik-Methode?"

Die Antwort ist ganz einfach:

Die Synergetik-Methode ist für Menschen geeignet,

  • die sich verändern wollen,

  • die immer mehr und mehr bewusster werden möchten,

  • die sich niemanden mehr ausgeliefert fühlen wollen,

  • die endlich wieder frei und selbst handeln wollen,

  • die in sich aufräumen wollen, die nicht von ihren Mitmenschen gelebt werden wollen, sondern ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen möchten.

Synergetik ist auch hilfreich bei spirituellen Fragen oder um Kontakt mit dem Höheren Selbst aufzunehmen. Ebenso bei Fragen „Wofür steht mein Leben?", „Was sind meine Aufgaben?", „Welchen Lernprozess soll ich bewältigen?". Sie können Kontakt zu Ihren Geisthelfern herstellen, Bewusstseinsreisen unternehmen, sich auf Reisen in die Vergangenheit und in die Zukunft machen ... Sie sehen, es sind keine Grenzen gesetzt.

Haben Sie Mut, lassen Sie sich ein auf Ihr Leben - helfen Sie sich selbst.

Wenn Sie die Synergetik-Methode kennen lernen möchten, kann ich Ihnen eine unverbindliche Probesitzung anbieten, in der Sie die Methode erfahren und ausprobieren können. Dabei begleite ich Sie zu jedem Zeitpunkt Ihrer Innenweltreise und erst nach dieser Probesitzung entscheiden Sie, ob das synergetische Aufräumen in Ihrem Innersten für Sie passende Methode ist.

Gabriele Oberbauer

 

3. Aufräumen mit der Synergetik-Methode

sinngemäßer Auszug aus der Infobroschüre/Jan. 2000 des Synergetik Institutes in 35649 Bischoffen-Roßbach, von Bernd Joschko.

Auf der körperlichen Ebene drückt sich dies als Verbesserung des Immunsystems aus und die Krankheitssymptome verschwinden. Dieses „innere Handeln" erfolgt immer von der willentlich gesteuerten „IchStruktur" des Klienten und wird in Zusammenarbeit mit dem "Synergetik-Therapeuten" als Begleiter unterstützt. Von daher ist die Synergetik-Methode eine Anleitung zur Selbstgesundung und kann nicht gegen den Willen und der Entscheidungsfreiheit des Klienten durchgeführt werden. Aus den Erfahrungen dieser pragmatischen Herangehensweise definierte Bernd Joschko seine Methode vor 10 Jahren als Synergetik-Methode. Die bisherigen Erfahrungen berechtigen zu der Arbeitshypothese: nahezu alle Krankheiten sind heilbar - doch nur jeder kann es in eigener Verantwortung tun.

Daher ist die Synergetik-Methode eine Anleitung zum Aufräumen in der  Innenwelt. Sozusagen als Nebeneffekt kann Selbstgesundung sich daraus entwickeln. Sie unterliegt nicht dem Heilpraktikergesetz. Alle gewonnenen Erfahrungen und das „know how" des pragmatischen Basishandwerkzeugs werden in Ausbildungsseminaren vermittelt und können potentiell von jedem erlernt werden. Damit ist ein neues Berufsfeld kreiert worden, das dem Wunsch nach Eigenverantwortung, Selbstinitiative, Selbstorganisation und ggfl. auch Selbstgesundung von Menschen entgegen kommt. Dieses Gebiet war noch unerforscht und unbesetzt.

 

4. Beispiel Platzangst

Klientin befindet sich in tiefer Entspannung

Th: Wann taucht denn dieses Gefühl der Platzangst auf?

Kl: In kleineren Räumen. Zum Beispiel, wenn ich Schlafen geh ist es ok., die Tür zuzumachen. Aber wenn ich im Schlafzimmer aufräume, kann ich die Tür nicht zumachen. Irgendwie hab ich dann das Gefühl, abgeschlossen zu sein vom Rest der Welt. Das ist so unheimlich, wenn die Tür zu ist. Und z. B. bei uns auf der Toilette, da will ich die Tür auch nicht zumachen. Da ist der Raum zu klein dann. In der Dusche geht es jetzt, weil das eine Glastür ist, aber früher konnte ich es nur mit einem Vorhang ertragen. Ich brauch das Gefühl, ich kann die Hand ausstrecken, wenn ich will. Und deswegen haben wir in unserer Wohnung alles offen, also ganz wenig Türen, damit es offen ist, irgendwie.

Th: Gut, du kannst dem ganz einfach auf die Spur kommen, indem du dir jetzt vorstellst, im Kinderzimmer zu sein oder im Schlafzimmer da aufzuräumen - und mach mal die Tür zu. Und schau mal, ob sich in der Erinnerung dieses Gefühl einstellt. Und wenn du dieses Gefühl hast, dann sag mir mal Bescheid. Weil wir brauchen dieses Gefühl, damit es dir zeigen kann, wo es herkommt.

Kl: Ja, ich bin im Kinderzimmer und das Gefühl ist da.

Th: Gut, dann sag dem Gefühl so etwas

wie: Hallo, da bist du ja, ich kann dich wahrnehmen - oder so. Sprech das Gefühl mal ganz direkt an. Weil es ist etwas ganz Eigenständiges.

Kl: Hallo, du bist da, ich nehm dich wahr.

Th: So, und jetzt soll dir dieses Gefühl zeigen, wo es zum ersten Mal aufgetaucht ist. Sag ihm so etwas wie: Zeig mir bitte, wo du entstanden bist. Und dann schau, was auftaucht. Das kann eine Phantasie sein, das kann aber auch eine reale Erinnerung sein.

Kl: Von meiner Phantasie her sieht es so aus, als wäre ich in einem Schrank drin, den wir früher mal hatten, so ein eingebauter Schrank mit Schiebetüren.

Th: Dann sei mal da drin, spür das mal. Das Gefühl müsste jetzt ganz stark sein. Und spür mal, wie alt du bist.

Kl: Etwa sieben.

Th: Ok, guck mal, was ist da passiert? Warum bist du in dem Schrank? Hat man dich dort eingesperrt? Musstest du da drin sein?

Kl: Nee, ich glaube, mein Bruder hält die Tür zu.

Th: Und jetzt kriegst du Panik? - Klientin bejaht und reagiert körperlich - Ok, spür diese Panik mal und atme ein bisschen mehr Du weißt ja nicht, was das bedeutet, mit sieben Jahren. Der kann dich ja vielleicht nie mehr rauslassen oder so. Und was auch immer jetzt hochkommt an Worten, sag es deinem Bruder.

Kl: Ich merk auch, dass die Mottenkugeln, die da drin sind, so stark riechen, dass ich das Gefühl hab, ich krieg keine Luft mehr.

Th: Ja, sag das alles deinem Bruder - red mit ihm. Mach jetzt in der Situation etwas.

Kl: Mach die Tür auf, hier riecht's nach Mottenkugeln. Ich krieg keine Luft mehr (hält die Luft an).

Th: Atme ein bisschen mehr. Stell dir auch vor, du atmest die Situation aus. Du hast bestimmt auch die Luft angehalten in dem Moment. Und klopf ruhig gegen die Tür, randaliere, mach irgend etwas in deiner Innenwelt, jetzt. Du musst jetzt irgendetwas anderes machen als stillzuhalten.

Kl: Er macht die Tür auf und findet es unheimlich lustig.

Th: Sag ihm, dass du heute noch nicht ins Kinderzimmer gehen kannst, ohne ein komisches Gefühl zu kriegen. Der soll das wissen, der muss das wissen.

Kl: Nur wegen dir kann ich in keinen Raum reingehen und die Tür zumachen.

Th: Du hast es zwar vergessen, aber in deinem Unterbewusstsein arbeitet es ständig weiter und zack, ist es wieder da.

Kl: Das ist jetzt so realistisch, als wäre es tatsächlich passiert, aber ich weiß es nicht mehr.

Th: Ja, klar, du hast es verdrängt. Und dein Gefühl, das sich einstellt bei Platzangst, hat dir gezeigt: Da bin ich zum ersten Mal aufgetaucht.

Kl: Grad eben hab ich auch gedacht, das riecht tatsächlich wie bei meinen Eltern im Schrank. Ich konnte Mottenkugeln noch nie riechen, ich hab mir immer gedacht, bevor ich mir Mottenkugeln kaufe, lass ich die Sachen lieber auffressen - von den Motten. Vielleicht hängt das ja auch damit zusammen.

Th: Bestimmt. Das sind so kleine Ankerungen und du weißt gar nicht mehr warum. Und als siebenjähriges Kind kannst du das auch nicht einschätzen. Du weißt ja nicht, wie lange er wirklich zulässt, es ist dunkel da drin usw.

Kl: Je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, dass es wirklich so gewesen sein könnte.

Th: Ok, wenn es so ist, müsstest du jetzt in deiner Innenwelt ins Kinderzimmer gehen können und dürftest eine Veränderung wahrnehmen. Geh mal rein, mach die Tür zu und schau mal, wie es sich jetzt anfühlt.

Kl: Es geht, ja. Die Angst ist weg.

Die Klientin macht den gleichen Test im Schlafzimmer und auf der Toilette. Jedes mal macht sie dieselbe Erfahrung: Die Platzangst ist verschwunden....

Vor ihrer nächsten Sitzung berichtet Sie, dass die Platzangst zu Hause weg sei - die Türen nicht mehr offen stehen müssen.

 

nach Bernd Joschko